Die Thomas-Morus-Schule und das Gimnazjum Nr. 11 in Olsztyn gründen eine Schulpartnerschaft 


Der Startschuss ist gefallen:
Die Thomas-Morus-Schule und das Gimnazjum Nr. 11 in Olsztyn (Polen) gründen eine Schulpartnerschaft 

Vor der polnischen Schule im Dezember 07
v.l.n.r.: Hildegard Oevermann, Frau Antosch, Stefanie Keull, Jolanta Kaminska, Gertrud Kassing, Hans-Günther Tiemann


Die Idee für einen Schüleraustausch war auf einer Reise des Generalvikars des Bistums Osnabrück Theo Paul nach Olszstyn (Allenstein) entstanden.

Unsere Schulleiterin, Frau Oevermann, war von dieser Idee schnell begeistert und so konnten wir Anfang Dezember 2007 nach Polen fahren. Wir besuchten das dortige Gimnazjum Nr. 11 und lernten die dortige Schulleitung und das Kollegium kennen.

In Polen wurden wir sehr herzlich aufgenommen, nahmen an einer Konferenz teil und wurden durch das Schulgebäude geführt. Selbst das örtliche Fernsehen interessierte sich für uns und kam extra in die Schule. 

Unterricht in der Mathematikklasse


Die Mädchen und Jungen waren sehr freundlich und sprachen uns auf Deutsch und Englisch an. Für uns ungewohnt war auch die Schulkleidung: Fast alle SchülerInnen hatten dunkelblaue Sweatshirtjacken an. Anders als bei uns wird auch das Schulgebäude vormittags geschlossen und jeweils 2 Schüler haben den Schlüsseldienst. In der Turnhalle sahen wir eine Schülergruppe Volleyball spielen und Herr Tiemann, als Sportlehrer, war davon sehr angetan.

Schüler der 7. Klasse in der Bücherei


Nach drei Tagen mussten wir wieder die Heimreise antreten. Olsztyn als Stadt hat uns gut gefallen. Sie liegt ungefähr 2 Autostunden südöstlich von Danzig entfernt in einer traumhaft schönen Gegend. Umgeben von hunderten von Seen genießen im Sommer nicht nur Tausende von Störchen sondern auch Urlauber diesen Landstrich: das Gebiet „Ermland und Masuren“.

Im Herbst 2008 werden ca. 20 SchülerInnen der 9. Klassen den Austausch mit der polnischen Schule beginnen. Darauf sind wir alle sehr gespannt und freuen uns, dass wir „Europa ins Klassenzimmer“ holen können.

Stefanie Keull, Gertrud Kassing

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