07. März 2018 · Kommentare deaktiviert für Wie die Evolution das Staatsprinzip bei den „Nacktmullen“ hervorgebracht hat · Kategorien: Aktuell

Am Dienstag, den 06.02.2018 besuchten wir, die Klasse 10a, in Begleitung von Frau Kassing den Osnabrücker Zoo.
Der Anlass dafür war der Einstieg in das Thema „Evolution“. Um 11 Uhr begann unsere 90 – minütige Führung. Wir starteten im „Unterirdischen Zoo“ und konnten bei den Nacktmullen sehr gut sehen, wie sich der Körper der Tiere an den Lebensraum Boden angepasst hat. Die nur mausgroßen Nacktmulle erscheinen zwar sehr „hässlich“, sind aber genau wie staatenbildende Insekten organisiert.

So bringen nicht alle Weibchen Junge zur Welt, sondern nur die Königin.
Anschließend besuchten wir mit Frau Purschke vom Osnabrücker Zoo die Präriehunde, welche Ähnlichkeiten mit den Erdmännchen haben. Beide Arten haben sich auf ganz verschiedenen Kontinenten entwickelt. Sie ähneln sich im Körperbau, in der Fellfarbe und im Verhalten (Konvergenz), obwohl sie nicht eng verwandt sind.
Wir hielten noch bei vielen weiteren Tieren an, z.B. bei den Rentieren, den Vielfraßen, den Robben und sprachen darüber, was uns auffiel und stellten die Verbindung zur Evolution her.
Im Aquarium erklärte uns Frau Purschke, was man unter dem Begriff Symbiose versteht. Als Beispiel nahmen wir den Clownsfisch und die Seeanemone, denn diese beiden Arten unterstützen sich gegenseitig: Der Clownsfisch ist immun gegen das Gift der Anemone und kann seine Eier unter ihr ablegen, dafür beschützt er sie vor Fressfeinden.
Anschließend kam noch ein echtes Highlight, denn einige Schüler durften eine kleine Königsphyton halten. Unsere Führung ließen wir bei den Tapiren ausklingen und machten noch ein Gruppenfoto bei dem kalten, aber schönem Wetter.
Es war für alle ein toller Tag im Zoo und eine spannende Führung. Nach meiner Meinung hätte ich mir keinen besseren Einstieg in das Thema „Evolution“ wünschen können.

Frauke Ziemann (10a) & Gertrud Kassing